Das Cyberexperiment

Zur Gesellschaftsveränderung gehören auch Kunst, Unterhaltung, Humor – sonst wäre es ja doof ;-). Deshalb habe ich beschlossen, auf dieser Webseite auch Literatur von mir zu veröffentlichen. Den Anfang macht ein Roman – „Ein Fall für Minski – Das Cyberexperiment“, den ich in den 90ziger Jahren geschrieben habe. Und damit er nicht auch noch die nächsten 15 Jahre in meiner Schublade verkümmert, stelle ich ihn interessierten LeserInnen zum kostenlosen Download unter der Creative Commons Lizensierung zur Verfügung.

Namensnennung – Keine Bearbeitungen – Keine kommerzielle Weitergabe  3.0 Deutschland CC-logo-2

Achtung: Dieser Roman ist politisch absolut unkorrekt, ohne aufklärerische Absicht, unmoralisch, unfeministisch, anarchisch und einfach mit der Lust am Fabulieren geschrieben :-D.

Exposé

„Ein Fall für Minski: Das Cyberexperiment“

„Das Cyberexperiment“ ist eine skurrille, actionreiche, schnelle Komödie, eine witzige Reise durch die Weiten des Cyberspaces, den Spirit der 80ziger/90ziger Jahre und mit einem kleinen Hauch Utopie.“

Roman Minski, Grappa trinkender Literaturwissenschaftler, Privatdetektiv und Anarchist bekommt seinen ersten Fall. Susanna von Trotta, die wie der Verschnitt einer höheren Tochter aus einem Eliteinternat aussieht, soll angeblich den Biotechniker Dr. Thomas Boxleitner ermordet haben. Aber Susanna verschwindet ebenso schnell wieder, wie sie aufgetaucht ist. Im Melderegister stehen weder sie noch Boxleitner, von einem Mord will auch keiner etwas gehört haben. Der Schriftsteller Odysseus, der Einzige, der nach Susannas Angaben Licht in das Dunkel bringen kann, ist verschwunden. Im „Illuminatus“, der Stammkneipe Odysseus, rauschen die Sternchen vergangener und gegenwärtiger Hollywoodfilme durch die Holoprojektoren und Minski begegnet einem clownartigen Rotschopf, der anscheinend bestens über ihn Bescheid weiß. Computerfreak Ernie kann auch nicht helfen, denn der ist mit der Züchtung geheimnisvoller digitaler Wesen beschäftigt. Schließlich findet Minski Odysseus in einer mittelalterlichen Wagenkolonne auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs. Dieser behauptet fest und eindringlich, dass es eine Susanna von Trotta gar nicht gibt, sondern sie eine Romanfigur aus einem von ihm angefangenen Mitschreibprojekt sei, das er im Internet veröffentlicht habe.

Und da lichtet sich für Minski plötzlich der Nebel: Ernie West hat die Holoprojektoren im „Illuminatus“ und in seinem Büro installiert, außerdem experimentiert er zusammen mit dem geheimnisvollen „Doc“ an einem Romanprogramm, mit dem sich Romane angeblich selbst schreiben können. Minski stellt im Beisein von Odysseus und Kathrin, dem Mädchen aus dem „Illuminatus“, Ernie zur Rede. Doch der hat ein paar Überraschungen für sie bereit, die nicht folgenlos bleiben sollen …

Das Cyberexperiment

 

 

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